Was ist digitale Disruption?

Die digitale Disruption bedeutet eine revolutionäre Änderung einer ganzen Branche und einer Verdrängung etablierter Unternehmen. Es waren keine Kutschenbauer, die das Auto erfunden und massenfähig gemacht haben. Hätte man die Konsumenten zur damaligen Zeit gefragt was sie wollen, so hätten sie sich schnellere Pferde und komfortablere Kutschen gewünscht. Und so sind es meist die branchenkennenden Außenseiter, die durch das Einbringen neuer Technologien und Herangehensweisen ganze Geschäftsfelder aufmischen. Der Disruptor kommt also von außen und löst ganze traditionelle Unternehmen ab, indem er Probleme der Konsumenten durch neue komfortablere technische Möglichkeiten löst. Diese disruptiven Innovationen kommen somit meist nicht von Unternehmen innerhalb einer Branche, und verlangen es somit etablierten Unternehmen ab, sich selbst zu kannibalisieren und neu zu erfinden um den Transit in die neue digitale Branche zu schaffen. Der mitteleuropäische Wirtschaftsraum ist aufgrund seiner traditionellen starren ökonomischen Betriebslandschaft disruptionsfeindlich. Die staatliche Überregulierung erschwert es Startups schnell und leicht zu beginnen und unternehmerische Experimente durchzuführen. Erste Ansätze staatlich Startups zu fördern und Hürden abzubauen sind, wenn überhaupt, gerade erst im Entstehen, teilweise aber schon wieder gescheitert. Etablierte Unternehmen und Konzerne versuchen diese Innovationskraft mit eigenen Startup Programmen zuzukaufen was aber nur in seltenen Fällen gelingt. Liberalere Märkte die wir beispielsweise in den USA finden und eine Fehlerkultur pflegen haben hier eindeutig mehr potential, wie man an Unternehmen wie Uber, AirBnb, Facebook usw. sieht.

Umgangssprachlich wird oft das Wort Digitalisierung verwendet, aber digitale Transformation oder digitale Disruption/Revolution gemeint.

Alle drei Defitionen auf einen blick finden Sie hier in diesem Artikel.

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