Digitalisierung – Was ist das?

Immer wieder stößt man bei der aktuell auf die Begriffe Digitalisierung, digitale Transformation und digitale Disruption, Automatisierung und Industrie 4.0. Hier definieren wir diese Begriffe und klären was deren Unterschiede sind.

Was ist Digitalisierung?

Von PCs und Heimcomputern, über Laptops, Mobiltelefone, PDAs bis hin zu Smartphones. Computer sind aus der heutigen Welt nicht mehr wegzudenken. Mit deren Durchsetzung und Marktdurchdringung wurde ein neues Zeitalter eingeleitet. Das Computerzeitalter oder Digitalzeitalter. Digitalisierung ist dabei der Überbegriff für das Daily Business der IT oder für den Einsatz von Informationstechnologie. Meist ersetzt dabei die Digitalisierung alte langsame analoge Prozesse durch schnelle Computer-Systeme und automatisiert Arbeit. Digitalisierung ist somit die Automatisierung von Geschäftsprozessen. Durch den Einsatz von IT und die Automatisierung von Abläufen beispielsweise im Büro, in der Kommunikation oder in der Produktion können mehr und mehr Vorteile für Unternehmen geschaffen werden. Es können Effizienzsteigerungen erzielt werden, Margen und Produktivität gesteigert werden und Kosten reduziert werden. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen führt somit zu einer ständigen inkrementellen Innovation in Unternehmen.

Umgangssprachlich wird oft das Wort Digitalisierung gebraucht, aber Automatisierung, digitale Transformation oder digitale Revolution/Disruption gemeint.

Definition Digitalisierung:

Spätestens mit dem Durchsetzen des PCs bei klassischen Büro-Jobs ist die Digitalisierung in der breiten Masse angekommen. Digitalisierung ist das Daily-Business der IT und ist nichts anderes als die Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen. Durch den Einsatz von IT und die Automatisierung von Abläufen im Büro, in der Kommunikation und in der Produktion konnten mehr und mehr Vorteile für Unternehmen geschaffen werden. Es konnten Effizienzsteigerungen erzielt werden, Margen und Produktivität gesteigert werden und Kosten reduziert werden. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen führt somit zu einer ständigen inkrementellen Innovation in Unternehmen. Traditionell ist es eine Stärke von mitteleuropäischen Unternehmen durch diese ständigen inkrementellen Innovationsschritten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihrer Konkurrenten aufzubauen.

Definition digitale Transformation:

Die digitale Transformation ist ein Transfer eines Unternehmens mit klassischen Geschäftsmodellen hin zu einem Unternehmen mit digitalen Geschäftsmodellen. Durch den Einsatz von neuester digitaler Technologie werden vorhandene Produkte und Dienste angepasst, erweitert oder ersetzt. Es entstehen neue digitale Produkte und Dienstleistungen. Digitale Transformation führt zur revolutionären Änderungen im Unternehmen. Es wird ein Change Prozess in Gang gebracht in dem sich sowohl Wiederstand als auch Enthusiasmus bei den Mitarbeitern finden lässt, bei dem aber auch ganze Organisationsteile verändert werden, hinzukommen oder wegfallen. Diese Revolution bedeutet aber sogleich einen massiven Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen und wenn die entstandene Energie richtig genutzt wird, auch einen Aufstieg des gesamten Unternehmens in eine höhere Liga. Im mitteleuropäischen Raum finden wir eine gewachsene ökonomische Unternehmenslandschaft vor, in der es traditionell wenig revolutionäre Änderungen gibt. Es gibt massiven Wiederstand und wenig Risikobereitschaft für revolutionäre Produkte und Dienstleistungen, dies erschwert die digitale Transformation erheblich.

Definition digitale Disruption:

Die digitale Disruption bedeutet eine revolutionäre Änderung einer ganzen Branche und einer Verdrängung etablierter Unternehmen. Es waren keine Kutschenbauer, die das Auto erfunden und massenfähig gemacht haben. Hätte man die Konsumenten zur damaligen Zeit gefragt was sie wollen, so hätten sie sich schnellere Pferde und komfortablere Kutschen gewünscht. Und so sind es meist die branchenkennenden Außenseiter, die durch das Einbringen neuer Technologien und Herangehensweisen ganze Geschäftsfelder aufmischen. Der Disruptor kommt also von außen und löst ganze traditionelle Unternehmen ab, indem er Probleme der Konsumenten durch neue komfortablere technische Möglichkeiten löst. Diese disruptiven Innovationen kommen somit meist nicht von Unternehmen innerhalb einer Branche, und verlangen es somit etablierten Unternehmen ab, sich selbst zu kannibalisieren und neu zu erfinden um den Transit in die neue digitale Branche zu schaffen. Der mitteleuropäische Wirtschaftsraum ist aufgrund seiner traditionellen starren ökonomischen Betriebslandschaft disruptionsfeindlich. Die staatliche Überregulierung erschwert es Startups schnell und leicht zu beginnen und unternehmerische Experimente durchzuführen. Erste Ansätze staatlich Startups zu fördern und Hürden abzubauen sind, wenn überhaupt, gerade erst im Entstehen, teilweise aber schon wieder gescheitert. Etablierte Unternehmen und Konzerne versuchen diese Innovationskraft mit eigenen Startup Programmen zuzukaufen was aber nur in seltenen Fällen gelingt. Liberalere Märkte die wir beispielsweise in den USA finden und eine Fehlerkultur pflegen haben hier eindeutig mehr potential, wie man an Unternehmen wie Uber, AirBnb, Facebook usw. sieht.

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